Geschichte des Museums

1980 entstand aus der ehemaligen Schule an der Elbgaustraße das Bürgerhaus als Stadtteilkulturzentrum. Bei der Auseinandersetzung um die Nutzung von Raum 12 und der alten angrenzenden Hausmeisterwohnung setzten sich diejenigen durch, die eine Verwendung als Museum favorisierten. Es hatte schon seit den 1950er Jahren eine entsprechende Gruppe gegeben, die dieses Projekt im ehemaligen Haus Kojen geplant hatte. Dieser Plan war gescheitert, nun bot sich eine neue Gelegenheit.

Bei der Realisierung spielten zwei Mitglieder des Vorstandes im Stadtteilkulturverein eine wichtige Rolle: Peter Jäger, der langjährige sehr engagierte Objektleiter des Eidelstedter Anzeigers und der Schulleiter der Schule Rungwisch, Karlheinz Lutzmann.

Beide beteiligten sich an der Erstellung der Konzeption und der inhaltlichen Arbeit des Museums, Lutzmann mit einer Broschüre über die Eidelstedter Schulen, Peter Jäger mit einem Heft über die Mühle und die Familie Lampé.

Von Peter Jäger gibt es weitere Bücher über die Geschichte Eidelstedts.

Mit vielfältiger Unterstützung von Handwerkern und Geschäftsleuten aus dem Stadtteil entstand das Museum, welches Anfang September 1984 in Anwesenheit der Kultursenatorin Helga Schuchart zum ersten Mal seine Klöntür für die Eidelstedter Bürger und Bürgerinnen öffnete. Gerda Geduhn, ehemalige Mitarbeiterin der Bücherhalle spielte als erste Leiterin eine wichtige Rolle bei der Einrichtung der Ausstellung, bei der Gestaltung von Dokumentationen und Sonderausstellungen sowie bei der Durchführung von Stadtteilführungen.

Hier geht es bald weiter.